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Facebook sperrt München-Fanpage

Letzte Woche war sie plötzlich weg: die Fanpage der Stadt München mit über 400.000 Fans.

Was war geschehen?

Facebook hatte die Fanpage ohne Vorwarnung gesperrt und sich dabei auf entsprechend geänderte AGB berufen, die die alleinige Verwendung von Städtenamen und Sammelbegriffen nicht mehr gestatten. Kurioserweise hatte Facebook einige Jahre zuvor der Betreiberin der Fanpage gerade diesen Seitennamen selbst vorgeschlagen. Inzwischen gibt es eine neue Fanpage mit geändertem Namen, allerdings sind die 400.000 Fans noch nicht auf die neue Fanpage übertragen worden und so wirklich weiß auch niemand, ob dies noch geschehen wird. Facebook hatte dies wohl zugesagt, bisher ist dies aber noch nicht geschehen.

Hier zeigt es sich mal wieder: die Abhängigkeit von einem Anbieter kann durchaus große Risiken bergen und ist nicht explizit auf Facebook begrenzt. Dies kann genauso auch bei allen anderen Social Networks passieren, aber auch bei Clouddienstleistern jeglicher Art. Daher sollte man sich nie ausschließlich darauf konzentrieren, sondern immer auch weiterhin eine eigene richtige Webseite betreiben. Wer also irgendwann mal seine eigene Webseite zugunsten einer Facebookpage komplett aufgegeben hat, der dürfte jetzt vielleicht die eine oder andere Angstschweißperle auf der Stirn stehen haben. Ein regelmäßiger Blick in die geltenden AGB kann daher nie schaden.

Das Verhalten von Facebook in dieser Angelegenheit finde ich übrigens alles andere als optimal. Hier sollte man sich an den entsprechenden Stellen auch mal Gedanken darüber machen, ob es wirklich förderlich ist, so mit seinen Nutzern umzuspringen.

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