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Vollautomatische Twitterbefüllung – nein Danke

Vor kurzem landete ein Tweet in meiner Timeline, dem ich mich nur voll und ganz anschließen konnte.

Silke trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn ich einen Social Media-Kanal nicht wirklich aktiv nutzen möchte, dann sollte ich ihn gar nicht nutzen. Entweder erst gar keinen Account dort anlegen oder selbigen halt wieder löschen, wenn ich keine Lust oder Zeit oder was auch immer dafür habe.

Die Welt dreht sich auch weiter wenn man nicht auf allen Plattformen mitspielt.

Allerdings ist es doch eher peinlich, wenn man dann auf Twitter lesen darf, daß jemand seinen Facebookfreunden frohe Weihnachten wünscht. 😉

Es spricht nichts dagegen einzelne Sache automatisiert einzuparsen, z.B. neue Blogbeiträge. Das lässt sich aber mit Diensten wie IFTTT recht sauber machen. Das sollte dann aber nur ein Bruchteil der Gesamttweets sein.

Für Twitter zu schreiben funktioniert durchaus anders als für Facebook zu schreiben. Alleine schon die Zeichenbegrenzung bei Twitter ist da ein wichtiger Faktor. Wenn man sich aber ernsthaft mit Twitter auseinandersetzt, wird man sicher schnell rausfinden, wie viel Spaß die Nutzung des Kurzmitteilungsdienstes machen kann. Redet direkt mit euren Followern, zeigt, daß ihr wirklich Interesse an ihnen habt und benutzt sie nicht nur zum abladen eurer Werbung oder sonstigen Informationen. Da hat letztlich niemand etwas von, im Zweifel baut ihr euch dadurch ein negatives Image auf Twitter auf.

Anstelle Crosspostings also lieber individuell posten. Da habt ihr dann auch die Möglichkeit den jeweiligen Account auf bestimmte Dinge zu spezialisieren. Nicht alles zur gleichen Zeit auf allen Kanälen raushauen, vielleicht auch lieber etwas zeitlich versetzt, mit einem kürzeren oder längeren Vorwort usw.

Unterschiedliche Plattformen bedeuten nämlich häufig auch ganz unterschiedliche Kontakte, teils auch mit ganz anderem wirtschaftlichen oder geistigen Hintergrund. Sie wollen, nein sie müssen unterschiedlich angesprochen werden, wenn man sie wirklich erreichen möchte.

Also, weg von der automatischen Befüllung des Twitteraccounts, hin zu mehr Individualität oder halt im Zweifelsfall doch den Account einstampfen.

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