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Warum Blogger-Relations zu kurz gedacht ist

Bloggerrelations. Der Begriff geistert speziell seit ca. 2012 immer öfters durch die (sozialen) Medien. Blogger hier, Blogger da. Wie geht man mit ihnen um, was darf man, was soll man usw.

Doch eines wird dabei gerne vergessen. Es gibt nicht nur Blogger. Es gibt auch all die Leute, die zwar nicht bloggen, dennoch relevant und wichtig sein können. Die Leute, die regelmäßig Videos bei Youtube einstellen, die große Fangruppen auf Twitter, Facebook oder Google+ anziehen, die sich auf Instagram vor Likes nicht mehr retten können und dort Diskussionen auslösen, die sich man Blogger als Kommentare auf seinem Blog sehnlichst wünschen würde.

All diese Leute sind nun mal keine Blogger und dennoch alles andere als unwichtig. Sie nutzen halt einfach andere Kanäle um ihre Meinung zu etwas zu verbreiten.

Wenn wir also von Blogger-Relations reden, dann lassen wir dabei die anderen Influencer einfach außen vor, obwohl sie mindestens genauso wichtig sind wie die tatsächlichen Blogger.

Als Unternehmen, als PR-Agentur sollte man also weiter denken. Man sollte aus Blogger-Relations lieber Webnutzer-Relations machen, denn damit habe ich dann tatsächlich alle integriert, die so das Netz auf vielfältige Weise bevölkern, interessanter, lustiger, nachdenklicher machen.

Fragt euch auch mal ob es wirklich notwendig ist den x-ten (langweiligen) Artikel im Netz zu platzieren oder ob eine bei Instagram gepostete Fotogeschichte nicht vielleicht doch viel mehr Aufmerksamkeit bringt, ob ein cooles Video nicht mehr Nutzer erreicht.

Also einmal über den eigenen Schatten springen und nicht nur immer an die Blogger denken, sondern ruhig mal die Contentproduzenten der anderen Kanäle mit ins Visier nehmen und sich auch nach deren Ansprüchen, Wünschen ausrichten.

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