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Pose.com – die neue Fashioncommunity

Es gibt mal wieder etwas neues für alle Fashionfans und Shopbetreiber aus dem Bereich Fashion: pose.com.

Pose.com ist so eine Mischung aus Instagram und Pinterest. Vom Design her erinnert der Dienst eher an Pinterest. Allerdings gibt es einen ganz großen Unterschied, und da kommt die Instagramähnlichkeit zum Vorschein, man kann nämlich nur eigene Fotos dort veröffentlichen.

Dies geschieht via App für Android oder iOS, durch Direktupload am PC oder indem man Fotos auswählt, die aus den eigenen Alben bei Facebook stammen.

Pose.com App Download

Beim Upload der Fotos kann man die einzelnen Kleidungsstücke mit entsprechenden Begriffen taggen. Zuerst wählt man das Foto aus, beziehungsweise uploaded es, dann kann den Bildausschnitt wählen und dann beginnt das Taggen.

Pose.com Bilder taggen

Was mir hier fehlt ist die Möglichkeit anzugeben in welchem Shop man das Produkt kaufen kann. Aber, da geht Pose.com andere Wege.

Jetzt kommt es aber und da sollten alle Fashionshops jetzt ganz genau aufhorchen. Pose.com bietet nämlich durchaus eine integrierte Shoppingfunktion und die hat es in sich. Hier scheint Pose.com wohl mit maskierten Affiliatelinks zu arbeiten und so die Produkte automatisiert zu verknüpfen, die sich auch in den kooperierenden Shops befinden. Daher ist nicht jedes Produkt mit einem Link zu einem Shop versehen.

Bisher sind eher Fashionshops zu finden, die man hierzulande eher weniger kennt. Als bekanntester Shop war für mich dort asos.com zu finden. Fashionshops die mit Pose.com zusammenarbeiten möchten, sollten sich ggf. direkt mit dem Dienst in Verbindung setzen und nachfragen in welcher Form eine Kooperation möglich ist.

Das Konzept von Pose.com scheint allerdings anzukommen. Die Android-App wurde bereits mehr als eine Million mal heruntergeladen, von einer Nische würde ich daher nicht mehr unbedingt sprechen. Bin auch schon gespannt wann hier der erste deutsche Samwer-Klon auftauchen wird. ;)

Durch die Verknüpfung mit Twitter, Facebook und Tumblr kann man auch dorthin sharen was man toll findet, kommentiert hat oder auch gekauft hat.

Die Standardfunktionen eines jeden Social Networks, also folgen, teilen (via Twitter, Facebook und Pinterest) kommentieren und liken gibt es hier natürlich ebenso.

Die Amis sind da mal wieder den Europäern einige Kilometer voraus, doch denke ich mal, daß sich ein Dienst wie Pose.com auch in Europa durchaus durchsetzen kann.

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Social Media – Friedhof der toten Accounts

Ich habe dieser Tage mal wieder zwei Twitteraccounts etwas analysiert.

Account 1 hat 3.500 Follower, Account 2 hat 2.200 Follower.

Bei beiden Accounts war mir etwas aufgefallen: rund 20-30 % der Follower sind inaktiv, sprich sie twittern rein gar nichts, folgen nur selbst sehr wenigen Accounts und haben auch keine oder nur ein paar einzelne Follower. Bei vielen liegt der letzte abgeschickte Tweet bereits mehr als ein Jahr zurück, häufig auch bereits zwei Jahre.

Man kann daher davon ausgehen, daß die Personen den Twitteraccount selbst gar nicht mehr nutzen, er ist also tot.

Welche Auswirkungen haben tote Twitteraccounts für Unternehmen und Agenturen?

Im ersten Moment eigentlich keine großen Auswirkungen, schaut man genauer hin, verfälschen diese Accounts die Statistiken doch erheblich. Das ist das gleiche wie mit Newsletter die irgendwo im Spamordner landen und nicht mehr geöffnet werden. Sie erreichen ihren Empfänger nicht und der Versender hat nur zusätzlichen Aufwand (Traffickosten).

Ähnlich ist es auch in den sozialen Medien. Zwar entstehen keine zusätzlichen Traffickosten, doch werden die Empfängerstatistiken erheblich verfälscht.

Hier mal ein einfaches Rechenbeispiel:

Account mit 3.500 Followern = 3.500 Empfänger

Ein Tweet mit Link führt zu 40 Klicks.

CTR = 1,14 %

Von den 3.500 Followern sind aber 700 tote Accounts dabei. Ergo erreicht der Tweet maximal 2.800 Empfänger.
Bei 40 Klicks hätte man also eine CTR-Ratio von 1,43 %.

Gleiche Zahl an Klicks, aber ohne die toten Accounts gerechnet.

Je höher die Zahl der toten Accounts ist, desto stärker wird die CTR dadurch verfälscht und das im negativen Sinn.

Tote Accounts sind kein reines Twitterphänomen

Das ganze kann man so auch bei Facebook, Google+ und auch bei den zahlreichen Internetforen erkennen. Gerade bei letzteren wird man feststellen, daß üblicherweise bis zu 50 % der Accounts null Beiträge innerhalb des Forums verfasst haben. Sie belasten eigentlich nur die Datenbank und lassen, wenn die Angabe der Gesamtmitglieder öffentlich eingeblendet wird, das Forum größer erscheinen als es in Wirklichkeit ist.

Viele Betreiber von Communities werben immer noch damit wie viele Mitglieder sie haben, die wenigsten jedoch damit wie viele davon tatsächlich das Angebot nutzen. Wer ist in irgendeiner Weise tatsächlich aktiv? Was nützen 900 Millionen Accounts, wenn 600 Millionen davon tot sind? Da hat letztlich niemand etwas davon. Es ist auch häufig sehr schwer derartige Accountbesitzer dazu zu bewegen den Account wieder zu beleben.

Die Gründe weshalb jemand einen Account auf diese Art und Weise sterben lässt sind vielfältig. Das kann an einer schlechten Usability ebenso liegen wie am Unverständnis über den Sinn des Netzwerkes oder auch nur daran, daß der persönliche Freundeskreis dort zum jeweiligen Zeitpunkt nicht zu finden war.

Was tun mit toten Accounts in den Netzwerken und Communities?

Theoretisch schaden sie natürlich nicht. Also könnte man einfach gar nichts machen und alles so belassen. Praktisch würde ich aber dennoch immer dazu raten mal aufzuräumen. Bei eigengehosteten Communities führt dies u.a. zu einer (erheblichen) Verkleinerung der Datenbank, da geht dann auch das Backup schneller.

Bei Diensten wie Twitter, Facebook und Co. verringert sich so zwar die Zahl der Fans/Follower, doch gleichzeitig auch das Risiko, daß Spam und Pishingversuche in das eigene Netzwerk gelangen, weil diese Accounts vielleicht gehackt wurden.

Ich empfehle daher einmal pro Jahr aufzuräumen, ggf. vorher per Newsletter drauf hinzuweisen. Vielleicht werden dadurch auch wieder ein paar Accounts deaktiviert, andere löschen ihren Account vielleicht auch von alleine. Letztlich stellt so eine Aufräumaktion auch ein Mittel für mehr Datenschutz dar. Wenn der Account eh nicht mehr genutzt wird, weshalb auch immer, kann ich mit den paar wenigen Daten die ich darüber erlangt habe in den meisten Fällen eh nichts anfangen.

Verhalten von Agenturen gegenüber Unternehmen

Die Agenturen sollten ihren Kunden viel häufiger klar machen, daß eine große Zahl an Fans usw. alleine keinerlei Bedeutung hat. Wenn die Accounts all jener Fans eh nicht mehr genutzt werden, die über das Netzwerk verteilten Meldungen niemand wahrnimmt, dann verpufft Social Media ganz schnell. Da dann doch lieber weniger Fans/Follower haben, dafür aber aktive, die sich wirklich für das Unternehmen bzw. die Person dahinter interessieren.

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Verbesserte Antwortmöglichkeiten auf Kommentare

Facebook teste derzeitig eine neue Möglichkeit. So kann man bei einigen Facebookseiten jetzt direkt auf einen Kommentar antworten. Die Antwort erscheint dann eingerückt.

Das sieht dann so aus:

Facebook Antworten eingerückt

Bisher ist mir diese Funktion nur bei einigen wenigen Facebook-Seiten untergekommen, bei Profilen noch gar nicht. Wonach Facebook die Testprobanten auswählt weiß ich nicht, vielleicht nach der Zahl der Kommentare.

Bleibt abzuwarten ob diese Funktion überall ausgerollt wird. Für eine gute Diskussionskultur wäre dies zu wünschen. Wann dies für alle Seiten geschehen wird und ob Privatprofile diese Funktion dann auch bekommen, bleibt abzuwarten.


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Sevenload: kein User-generated Content mehr

Die Videoplattform Sevenload befindet sich gerade im Umbau. Nach dem Umbau möchte die Plattform auf Userinhalte komplett verzichten. Bis Ende Februar haben die Nutzer nun Zeit ihre Inhalte zu sichern und von der Plattform zu einem anderen Anbieter zu migrieren.

Sevenload äußert sich auf der Webseite dazu wie folgt:

Achtung – Neuigkeiten!
Liebe sevenload User,

wir möchten Euch über wichtige Änderungen informieren.

Ende Februar 2013 werden wir ein neues sevenload.com launchen und die bestehende Seite abschalten. Gleichzeitig werden wir uns von einigen Dingen trennen und in diesem Zuge den UGC (User Generated Content) Bereich schließen

Um Euch ausreichend Zeit zu geben, habt Ihr ab sofort bis zum 28.02.2013 die Möglichkeit, all Eure Videos und Fotos herunterzuladen, damit Euch nichts verloren geht.

Dazu geht Ihr einfach auf die Video-Übersichtsseite in Eurem Userprofil und klickt neben den Videos auf “Downloaden”.

Wir möchten uns für Eure lange Treue, Eure Kreativität und das Mitgestalten unserer Plattform bedanken.

Ab dem 01.03.2013 gibt es eine komplett neue sevenload.com, in modernem Design mit ausgesuchten Premium-Inhalten.
Lasst Euch überraschen.

Euer sevenload Team

Bleibt natürlich abzuwarten, was den Nutzer ab dem 01.03.2013 erwarten wird.

Ob der Weg den Sevenload jetzt einschlägt der Richtige ist, wird sich erst zeigen wenn man das neue Konzept kennt.

Interessant ist auf jeden Fall, daß hier ein Anbieter mal den komplett anderen Weg geht, während sich viele geschlossene Plattformen immer stärker für User-generated Content öffnen.

Viele Nutzer von Sevenload wird diese Umstellung nicht erfreuen und ich denke dies wird der Plattform auch viele Stammnutzer kosten. Ob das neue Konzept so gut ist, daß dies dadurch kompensiert werden kann, ist eine spannende Frage, die man aber heute noch nicht beantworten kann.

Mit der Umstellung macht Sevenload allerdings auch klar, daß sie sich selbst keine Chance mehr gegen den Branchenprimus Youtube eingeräumt haben.


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Kundendialog bei der Deutschen Bahn auf Facebook

Von manchen Dingen erfährt man nur durch Zufall, so auch von diesem Recht interessanten Dialog, der sich auf der Facebookpage der Deutschen Bahn vor einigen Tagen entwickelte.

Deutsche Bahn Dialog auf Facebook

Die junge Dame scheint wirklich mächtig enttäuscht zu sein, doch die Art und Weise wie sie dies zum Ausdruck bringt, ist schon genial.

Und was macht die Deutsche Bahn in so einem Fall? Na klar, sie springt drauf an und spielt in diesem Stil mit. Wer es mitlesen möchte, der kann dies hier tun.

Ich find es toll und wie die Deutsche Bahn hier agiert und vermutlich hat es den Bahnmitarbeitern an dieser Stelle ebenso viel Spaß gemacht.

Es beweist aber auch eines: so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es einem auch entgegen. Sicherlich steht so ein Fall in keinem Handbuch für Social Media-Nutzung, doch zeigt sich wieder einmal Social Media ist so vielfältig wie die Welt an sich.

Interessant nur, daß solch ein Fall so wenig Beachtung findet bisher. Immerhin ist die Angelegenheit jetzt bereits sechs Tage alt.

Mein Fazit: Toll gemacht, Deutsche Bahn!