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Instawalk – Mit Instagram ins Marketing einsteigen

Instagram ist ein recht bekannter Fotodienst, der inzwischen ja von Facebook gekauft wurde und sich stetig ausbreitet. Doch was ist Instawalk? Unter dem Hashtag #Instawalk treffen sich weltweit regelmäßig Instagramnutzer, gehen gemeinsam spazieren, schauen sich Museen und andere Einrichtungen an, machen dabei Fotos und laden diese mit gemeinsamen Hashtags zu Instagram hoch.

Auch in Deutschland gibt es im Ruhrgebiet, wie auch in Köln oder Hamburg. Ganz unterschiedliche Leute, nicht nur die typischen Social Media-Experten, treffen sich dort und verbringen ein paar nette Stunden miteinander, lernen Neues kennen und machen dabei viele tolle Fotos mit unterschiedlichen Stilmitteln, aus verschiedenen Blickwinkeln und häufig dennoch vom gleichen Objekt.

Für das Stadt- und Tourismusmarketing sind solche Aktionen natürlich wie geschaffen. Im Ruhrgebiet treffen sich bis zu 40 Leute und posten faktisch zeitgleich ihrer Fotos von den Touren. Damit wird eine viel größere Masse an Leuten erreicht, zumal wenn die verwendeten Hashtags vorab noch entsprechend promotet werden. Über seiten wie statigr.am lässt sich dann recht gut nach den Fotos suchen, aber natürlich auch innerhalb der sonst noch zur Verbreitung verwendeten sozialen Netzwerke wie tumblr, Flickr, Twitter oder Facebook. So rücken auch unbekanntere Orte mal in das Blickfeld von vielen.

Das Schöne an solchen Aktionen wie Instawalk ist, sie kosten fast kein Geld. Als Tourismusverband, Museumsleitung oder ähnlich lässt sich so etwas recht leicht organisieren. Ggf. sponsert man da den Eintritt oder den gemeinsamen Kaffee hinterher. Je weniger man selbst bei steuert und den Instagramern freien Lauf lässt, desto leichter gelingt es auch selbige für eine solche Aktion auch unter dem Hut eines Sponsors zu begeistern. Eines sollte man nämlich bedenken: die Instagramer lassen sich nur ungern vor einen reinen Werbekarren spannen und das finde ich persönlich auch gut so.

Als Organisator/Sponsor sollte man auch die entsprechenden Hashtags dann im Auge behalten. So findet man leicht alle Fotos der Instawalk-Tour wieder und ggf. auch zusätzliche Tweets, Blogbeiträge usw. Auch die dabei entstehenden Kommentare sollte man im Auge behalten, gerade auch um vielleicht Hinweise für Verbesserungen zu bekommen.

Wichtig ist halt nur, behutsam das Thema Sponsoring anzugehen, denn in der Regel kommen Instawalks ohne Sponsoring aus, geht es denn Teilnehmern doch nur darum gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen. Das sollte man bei all dem nicht aus dem Auge verlieren.

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