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Wissenswertes zum Shitstorm

Was ist eigentlich ein Shitstorm?

Ein Shitstorm ist eine sich sturmartig ausbreitende Meinungswelle, mit der Kritik an einer Person, einem Unternehmen, einer Aktion usw. geübt werden soll. Im Social Web sind Shitstorms schon recht normal geworden, es vergeht fast keine Woche ohne einen Shitstorm.

Was tun wenn man von einem Shitsorm betroffen ist?

Abwarten und Tee trinken. Der durchschnittliche Shitstorm hat eine Haltbarkeit die mit der eines angebissenen Pfirsichs zu vergleichen ist. Will sagen, er vergeht recht schnell wieder. Schon nach wenigen Tagen weiß häufig niemand mehr was da eigentlich los war, mal davon abgesehen, daß viele Shitstormer es auch zuvor nicht wussten, sondern einfach nur mitgemacht haben. In den wenigsten Fällen macht es Sinn mittels Pressemitteilungen oder Diskussionsangeboten usw. auf die Shitstormer einzuwirken, zumeist wirkt das eher so als würde man Öl ins Feuer gießen.

Ich habe schon den einen oder anderen Shitstorm miterlebt. In der Regel ist es am besten wenn man sich dabei entspannt zurücklehnt und die Shitstormer Shitstormer sein läßt.

Der Shitstormer, das unbekannte Wesen

Der Shitstormer ist ein Rudeltier. Es spielt dabei keine Rolle ob die kritisierte Aktion, Person, Firma usw. wirklich etwas falsch gemacht hat. Jeman fühlt sich ungerecht behandelt oder hat zu einer Sache eine konträre Meinung und sucht sich dann andere, die dies genauso sehen. Dabei müssen selbige nicht mal im Recht sein, wichtig ist nur seine Meinung laut herauszuschreien und dabei auf andere zu zeigen.

Es gab mehr als einen Shitsorm wo Unternehmen alles korrekt gemacht haben, dennoch fühlten sich andere davon negativ getroffen und bauten somit einen Shitstorm auf. Davor ist nichts und niemand gefeit. Der durchschnittliche Shitstormer interessiert sich da auch gar nicht weiter für, er will lediglich mitmachen. „Dabei sein ist alles“ lautet das Motto.

Für sachliche Argumente ist der Shitstormer übrigens nicht wirklich aufgeschlossen, es geht ihm ja in den meisten Fällen eh nicht um die Sache an sich.

Kann man sich vor einem Shitstorm wirkungsvoll schützen?

In der Regel nicht, denn es kann immer jemanden geben der einen Sachverhalt anders einschätzt oder eine ganz andere Meinung haben. Man sollte aber auch nicht in eine Angststarre und nun immer und überall die Gefahr eines Shitstorms sehen. Manchmal hat so ein Shitstorm auch positive Auswirkungen. Mir hat ein selbiger mal einiges an Links für ein neues Webprojekt gebracht an die ich sonst nie rangekommen wäre.

Fazit: Shitstorm? Einfach locker bleiben. 🙂

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2 Kommentare

  1. Ja so ist das. Da kann man eh nicht wirklich etwas dagegen machen. Das sind höchstwahrscheinlich frustrierte Leute, die sonst keine Möglichkeit kennen, ihren Frust los zu werden. Und letztlich kann selbst aus Shit noch wieder etwas positives werden. Ich habe das schon öfters erlebt, dass negative Äusserungen z.B: über ein Video bei YouTube, letztlich zu neuen Diskussionen geführt haben, da eben nicht jeder so eine negative Sicht hat. Und je mehr Kommentare ich bekomme, um so besser für das Ranking. In Blogs gilt da ungefähr das selbe. Ich lösche solche negativen Meinungen auch nicht, solange es nicht unter die Gürtellinie geht. Da kann man ganz entspannt seine Meinung dazu sagen und das wirkt dann sogar manchmal echte Wunder.

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