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Instagramaccounts erfolgreich aufbauen

Es gibt mehrere Arten bei Instagram Accounts aufzubauen. Der schnellste besteht sicher darin für mehr oder weniger viel Geld sich entsprechende Abonnenten zu kaufen, doch mit Qualität hat das dann in der Regel nichts zu tun.

Daher möchte ich hier mal aufzeigen, wie ich meinen Account aufgebaut habe und weiterhin vergrößere. Dabei wird dann sicher schnell sichtbar, daß alles seine Zeit dauert und da auch ein entsprechender Aufwand dahinter steckt. Wer also auf auf der Suche nach einer schnellen und wenig aufwändigen Lösung ist, ist hier definitiv falsch.

Ja, meinen eigenen Instagramaccount habe ich zu Beginn auch sträflich vernachlässigt. Selten was gepostet, das Wenigste davon hatte den Anspruch ein gutes Foto zu sein. Mit der Zeit hat sich das aber bei mir drastisch geändert.

Das Ergebnis dieses Richtungswechsels gibt mir recht: inzwischen bekommt JEDES Foto eine dreistellige Zahl an Likes. Andere Accounts mit dem doppelten und dreifachen an Abonnenten kommt häufig nicht mal auf 100 Likes, wie ich immer wieder feststelle. Was macht aber den Unterschied aus und wie sollte man vorgehen?

Thema auswählen

Ein guter Instagramaccount sollte sich auf ein Oberthema beschränken. Zu viele verschiedene Themen, von Reise über Frisuren bis hin zu Technikfotos und Tierfotografie ist für die meisten Nutzer eher uninteressant, denn jeder hat häufig nur bestimmte Interessen und pflegt dementsprechend seine Timeline, damit darin nur Fotos auftauchen, die einen interessieren. Wenn man breit gefächert aufgestellt ist, sollte man das auf verschiedene Instagramaccounts verteilen, die sich jeweils einem Oberthema widmen.

Qualität der Fotos

Qualität ist wichtig. Bitte bei der Auswahl der zu veröffentlichen Fotos darauf achten, daß es wirklich Spaß macht, diese Fotos zu betrachten. Man sollte sich vorab ruhig mal mit Dingen wie Belichtung, Kontrast usw. beschäftigen. Und bitte nicht mit irgendwelchen Filtern oder HDR-Einstellungen übertreiben. Weniger ist oft mehr. Die meisten meiner Fotos bearbeite ich entweder gar nicht oder nur marginal. Die Zeit wo jeder meinte jedes Foto vorher erstmal durch drei HDR-Filter jagen zu müssen, damit man es danach gar nicht mehr wieder erkennt, ist glücklicherweise vorbei. Ja, sowas KANN gut aussehen, aber definitiv nicht in jedem Fall und sollte eher eine Ausnahme als die Regel darstellen.

Eigene Timeline auch nach Qualität aufbauen

Nein, man muß nicht jedem bei Instagram folgen, der einem auch folgt. Mache ich bei anderen Netzwerken nicht und habe ich bei Instagram auch nicht angefangen. Ich folge schlicht und einfach Accounts, deren Fotos mich persönlich ansprechen. Leuten, die Fotos aus Städten zeigen, die ich selbst gerne besuche oder Leute mit bestimmten Themen, die meine Interessensgebiete tangieren. Dabei ist es mir egal ob mir selbige zurückfolgen oder nicht. Es geht mir einzig um deren Fotos.

Es macht auch keinen Sinn allen zu folgen, die bei drei nicht auf dem Baum sind und sich so mehrere tausend Accounts in die eigene Timeline zu holen. Da verliert man ruckzuck den Überblick und es geht einem sehr viel ungesehen durch. Lieber einer kleineren Gruppe an Accounts folgen, mit denen dann aber auch echt kommunizieren.

Kommunikation ist wichtig

Ganz wichtig ist es auch mit seinen Abonnenten und denen, wo man selber Abonnent ist, zu kommunizieren. Ich schreibe immer mal wieder Kommentare unter die Fotos und selbst beantworte ich jeden Kommentar, den ich unter eines meiner Fotos erhalte. Somit merken alle Beteiligten, daß ich sie und ihre Fotos und Kommentare ernst nehme und das sorgt dafür, daß sie selbst als Abonnenten erhalten bleiben bzw. zu Abonnenten werden.

Klasse statt Masse

Bei Instagram geht es nicht um Masse, es geht um wirklich gute Fotos. Also lieber weniger täglich posten, denn wer zu viele Fotos pro Tag postet, wird schnell als Spammer verschrien. Ich poste in der Regel ein Foto pro Tag, manchmal auch zwei Fotos. Tage wo ich drei Fotos poste, kann man vermutlich an einer Hand abzählen. Allerdings sollte man drauf achten, daß man regelmäßig postet, möglichst täglich ein Foto macht durchaus Sinn.

Bildbeschreibungen erstellen

Sinnvolle Bildbeschreibungen sorgen für erhöhte Interaktion und stellen gleichzeitig noch einen Mehrwert für den Betrachter dar. Ich habe es schon mehrfach erlebt, daß sich Leute bei mir bedankten, daß ich nicht nur einfach ein Foto hochlade, sondern zu dem was man darauf sieht, auch noch erläuternde Texte schreibe. Das wird leider von vielen immer noch zu selten gemacht, weshalb man schon alleine deshalb heraussticht mit seinen Fotos.

Hashtags verwenden

Wichtiges Mittel zur Trafficgenerierung sind Hashtags. Dreißig Stück erlaubt Instagram unter jedem Foto. Dabei sollte man, wenn man nicht als Spammer gelten möchte, auch nur Hashtags verwenden, die zu dem jeweiligen Foto passen. Wer also eine Kaffeetasse postet, die er in Kleinsiehstemichnicht fotografiert hat, sollte keinen Hashtag verwenden a la #Berlin oder ähnliches. Es gibt fast zu jedem Thema ausreichend thematisch passende Hashtags, nach denen auch gesucht wird und wodurch man so zusätzliche Likes, Kommentare und Abonnenten bekommt. Als bei Instagram die Hashtagsuche mal ca. einen Tag lange keine aktuellen Fotos anzeigte, gingen bei mir die Likes um ca. 30 % zurück. Das ist schon eine Hausnummer. Seitdem ich die Hashtags entsprechend auswähle und unter die Bildbeschreibungstexte positioniere, ist auch die Zahl meiner Abonnenten stetig im Steigen begriffen. Das hat sich durchaus positiv bemerkbar gemacht.

Teilnahme an Instameets

Es finden immer wieder sogenannte Instatmeets statt, also Treffen von Instagramnutzern. Ich hatte bisher zweimal an solchen Treffen teilgenommen. Das erste war das Görlitzer Treffen im Rahmen des „World Wide Instameet 13“ im April 2016. Das brachte mir dann gleich mal auf Anhieb eine mittlere zweistellige Zahl an neuen Abonnenten ein. Außerdem gabs dabei jede Menge Fotomotive und auch einen tollen Erfahrungsaustausch zwischen den Instagramern. Wer die Gelegenheit hat an so einem Treffen teilzunehmen, sollte das unbedingt machen. Man lernt doch zumeist auch noch jede Menge dazu.

Wie man sieht, es ist durchaus mit Aufwand verbunden einen Account vernünftig zu entwickeln. Es macht aber auch jede Menge Spaß und wenn man sich erstmal richtig eingefuchst hat, dann betrachtet man das auch weniger als Aufwand. Wie viel Zeit man investiert, muß jeder für sich selbst entscheiden. Das Wichtigste ist wohl, daß man überhaupt erstmal anfängt. Das kann einem aber niemand abnehmen.

2 Kommentare

  1. Danke für die wertvollen Tipps. Ja, gut Ding will Weile haben… da braucht man Geduld!

    Bei dem Thema wie breitgefächert die Motive sein dürfen, da scheiden sich die Geister.

    Mich langweilen Accounts, z. B. Fashion, wo jeden Tag ein Outfit Post gezeigt wird. Oder Basteln oder Reisen. da passt auch mal n food pic oder n Mensch oder ne Blume dazu. Ja, eine einheitliche Bildsprache ist schon gut, aber es kann ruhig auch mal mehr sein, über den Tellerrand geschaut…

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