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Bezahlte Gastbeiträge von Bloggern – so nicht

Heute kam via Twitter eine Anfrage rein, ob ich nicht einen Blogbeitrag zu einem bestimmten Thema auf einem anderen Blog schreiben könnte. Man würde mir das natürlich auch vergüten. Nun ist das ja erstmal sehr löblich, daß ich sogar Geld bekommen soll und gleichzeitig damit sogar noch Werbung für meinen eigenen Blog machen könnte.

Aber dann kam doch die Enttäuschung. Ich schaute mir das betreffende Blog an, wo mein Beitrag dann erscheinen sollte. Was mich da erwartete, ließ mich dann schnell Abstand von dem Angebot nehmen.

Die letzten drei Beiträge, mehr hatte ich mir nicht angeschaut, waren derart langweilig und nichtssagend, daß ich absolut keine Lust mehr verspürte für so ein Blog auch nur eine Zeile zu schreiben. Egal wie hoch das Honorar dafür gewesen wäre, ich hätte meinen Beitrag neben irgendwelchen Wischi-Waschi-Beiträgen gefunden, was ich dem Beitrag wirklich nicht zumuten wollte. Wenn ich einen Blogpost schreibe, dann soll der für den Leser einen Mehrwert bieten. Er soll, in dem Fall zumindest, Reiselust wecken, soll die Leute dazu bewegen sich mal auf meine Reisespuren zu begeben. Aber die Beiträge dort im Blog haben allesamt diesen Anspruch nicht erfüllt. Da wollte ich nicht wirklich mit diesen Autoren in einem Atemzug genannt werden.

Ich habe das der anfragenden Person dann auch via Twitter mitgeteilt. Allerdings kam dann von dort keine weitere Reaktion.

Liebe Firmen, wenn ihr mit anderen Bloggern zusammenarbeiten wollt, dann bitte lasst diese Blogger von jemandem auswählen, der selbst mit Leib und Seele bloggt und das nicht nur macht, weil es zu seiner Tätigkeitsbeschreibung gehört. So vermeidet ihr, daß auf eurem Blog Artikel veröffentlicht werden, die langweilig, nichtssagend oder was auch immer sind. Gleichzeitig vermeidet ihr aber, daß andere Blogger, die das wirklich mit der gewissen Ernsthaftigkeit betreiben, eure vielleicht gar nicht mal so uninteressanten Angebote ablehnen. Qualität geht hier definitiv vor Quantität. Also lieber paar Artikel weniger einkaufen, aber dafür dann eher paar qualitat wertvolle Artikel, die euren Lesern einen Mehrwert bieten und zum Wiederkommen verleiten.

Dann können alle nur gewinnen: ihr bekommt vernünftige Blogbeiträge und eure Leser echte Mehrwerte.

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